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	<title>Digitalisierung Archive - Redaktion Text Idee</title>
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	<description>Redaktionsbüro Simone Giesler</description>
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	<title>Digitalisierung Archive - Redaktion Text Idee</title>
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		<title>Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft – Unser Land steckt voller Potenziale!</title>
		<link>https://redaktion-text-idee.de/ressourceneffizienz-und-kreislaufwirtschaft-unser-land-steckt-voller-potenziale/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone_Giesler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 17:13:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie / Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wir wollen alle das Gleiche: Saubere Luft, sauberes Wasser und Energie“. Und: „Als Industrieland sind wir ressourcenintensiv“. Das waren die am meisten vernommene Aussagen beim Kongress BW 2024 Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft. Simpel? Sicher nicht! Sonst hätte man hier nicht die pure Power und Begeisterung dafür erlebt.   Eingeleitet wurde der Kongress am 16.10.24 von Ministerpräsident  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://redaktion-text-idee.de/ressourceneffizienz-und-kreislaufwirtschaft-unser-land-steckt-voller-potenziale/">Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft – Unser Land steckt voller Potenziale!</a> erschien zuerst auf <a href="https://redaktion-text-idee.de">Redaktion Text Idee</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Wir wollen alle das Gleiche: Saubere Luft, sauberes Wasser und Energie“. Und: „Als Industrieland sind wir ressourcenintensiv“. Das waren die am meisten vernommene Aussagen beim Kongress BW 2024 Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft. Simpel? Sicher nicht! Sonst hätte man hier nicht die pure Power und Begeisterung dafür erlebt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eingeleitet wurde der Kongress am 16.10.24 von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der für eine Dekarbonisierung Recycling und Circular Economy als unabdingbar hält. „Alle Abfallströme sind die Rohstoffquellen der Zukunft.&#8220; Kretschmann nannte den großen ökologischen Rucksack, den Metalle haben (rund 30 Mio. t/Jahr). „Bauten sind ein riesiges Material- und Rohstofflager. Durch Recycling machen wir Ausgangsstoffe verfügbar, ohne lange Transportwege, das macht uns zudem unabhängiger und wettbewerbsfähig.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4245" style="width: 637px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4245" class="wp-image-4245" title="Kongress BW Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft" src="https://redaktion-text-idee.de/wp-content/uploads/2024/10/Kongress-BW_Winfried-Kretschmann.gif" alt="Kongress-BW_Winfried-Kretschmann" width="627" height="470" /><p id="caption-attachment-4245" class="wp-caption-text">Kongress-BW_Winfried-Kretschmann</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Von Net Zero bis klimapositiv – und zwar bereits angepackt</h3>
<p>Dr. Alina Amann von <a href="https://www.mvv.de/" target="_blank" rel="noopener">MVV Energie AG</a> stellte innovative Verfahren vor – von der zweiten Flusswärmepumpe bis hin zur Pyrolyse mit CO2-negativer Bilanz mithilfe von Pflanzenkohle. Perlschnurartig und chronologisch auf einer Roadmap aufgeführt, und das transparent. Denn – wie schon beim Hackathon „Decarbonize the Planet“ am 7. September in Mannheim verdeutlicht wurde – es sollen alle mitgenommen werden. Der Dreiklang aus gesellschaftlicher Akzeptanz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sei das Fundament. Das Ziel der MVV-Road: bis 2035 als eines der ersten Energieunternehmen in Deutschland klimapositiv zu sein. Sportlich macht Spaß, finde ich, es bedeutet: Es geht auf wohltuende Weise vorwärts.</p>
<div id="attachment_4246" style="width: 662px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4246" class="wp-image-4246" title="Kongress BW Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft" src="https://redaktion-text-idee.de/wp-content/uploads/2024/10/Alina-Amann-MVV-Enegie-beim-Kongress-BW.gif" alt="Alina Amann, MVV Enegie, beim Kongress BW" width="652" height="489" /><p id="caption-attachment-4246" class="wp-caption-text">Alina Amann, MVV Enegie, beim Kongress BW</p></div>
<p>Den Switch eines CO2-intensiven, „langweiligen“ Produkts Zement zum ersten CO2-freien Zement erklärt Dr. Dominik von Achten von <a href="https://www.heidelbergmaterials.com/de" target="_blank" rel="noopener">Heidelberg Materials</a>. Rund 7 % der CO2-Emissionen weltweit stammen aus der Zementindustrie. Das Heidelberger Unternehmen will das ändern, zum einen durch ihr innovatives Net-Zero-Produkt, zum anderen durch 3D-Druckbeton wie beim Wavehouse in Heidelberg, das aus 100% recycelbaren Material mit 55% weniger CO<sub>2</sub>-Emissionen errichtet wurde. Und natürlich geht es um Carbon Removal. Ohne CCS und CCU ist eine Klimaneutralität nicht zu schaffen, wie viele Referent:innen erklären.</p>
<p>Transformation zielgerichtet leiten – Leitung ist inzwischen der Kern der <a href="https://www.linkedin.com/company/witzenmann-gmbh/">Witzenmann Group</a>, wie wir dem Vortrag von Geschäftsführerin Christine Wüst entnehmen. Spezifische Leitungen und Bauteile für die Speicherung und Transport von Wasserstoff sind das Herz des Pforzheimer Unternehmens. Christine Wüst erkläre den beherzten Weg des Automobilzulieferers zu den dekarbonisierten Produkten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>THE LÄND mit dem Lösungs- statt CO2-Rucksack</h3>
<p>Besonders spannend: Die Pitches der Start-ups.</p>
<div id="attachment_4247" style="width: 686px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4247" class="wp-image-4247" title="Kongress BW Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft, KiGi Start-up" src="https://redaktion-text-idee.de/wp-content/uploads/2024/10/Katrin-Schuhen-Wasser-3.0-beim-Kongress-BW.gif" alt="Katrin Schuhen, Wasser 3.0, beim Kongress BW" width="676" height="507" /><p id="caption-attachment-4247" class="wp-caption-text">Katrin Schuhen, Wasser 3.0, beim Kongress BW</p></div>
<p>Vor allem Dr. Katrin Schuhen von <a href="https://wasserdreinull.de/" target="_blank" rel="noopener">Wasser3.0gGmbH</a> hat mich gefesselt: „Mikroplastik ist überall, im Wasser, im Essen, in der Luft. Und es gibt keine Regularien“. Längst ist nachgewiesen, dass wir Mikroplastik in Chipkarten-Größe in unserem Körper haben. Das Start-up weist Mikroplastik-Partikel mit Fluoreszenzmarkern nach, entfernt sie mit einer wartungs- und schadstofffreien Technologie, bei denen die Partikel zu Agglomeraten verklumpen, und ermöglich ein Recycling der Plastikpartikel. Am Abend stand fest: 1. Platz für die Wasser3.o gGmbH bei der Preisverleihung der Kick-Start Green Innovations.</p>
<p>Nicht weniger perspektivenreich die zweiten und dritten Sieger: <a href="https://www.meetmelt.com/" target="_blank" rel="noopener">MELT</a>-Ing GmbH, die skalierbare Wärmespeicherplatten für den Bau herstellen, die die Wärmepumpen ergänzen und Netze entlasten. Und <a href="https://www.ecalia.de/" target="_blank" rel="noopener">Ecalia</a>, die die Energieeffizienz von Wärmepumpen und Klimaanlagen erheblich steigern. Weitere Start-ups zeigten u. a. umweltfreundliche Verackungslösungen und Lösungen zur Lebensmittelversorgung durch Vertical farming – schließlich importieren wir ca. 40 % unseres Gemüses.</p>
<p>Hier geht&#8217;s zu einem Artikel zu Vertical Farming: <a href="https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/nach-oben-gedacht-vertical-farming-zur-kontinuierlichen-produktion-weiterentwickelt" target="_blank" rel="noopener">Vertical Farming zur kontinuierlichen Produktion weiterentwickelt</a></p>
<p>Digitalisierung ist in der Start-up-Landschaft beherrschendes Thema. Ob es um intelligentes Management von Energiesystemen, innovative digitale Systeme, etwa zur Senkung des Wasserverbrauchs, oder End-to-End-Ladekonzeptionen geht, eins ist klar: <strong>THE LÄND steckt voller Potenzial!</strong></p>
<div id="attachment_4248" style="width: 705px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4248" class="wp-image-4248" title="Kongress BW Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft" src="https://redaktion-text-idee.de/wp-content/uploads/2024/10/Handlungsfled-Biooekonomie-Vortrag-beim-Kongress-BW.gif" alt="Handlungsfled Bioökonomie, Vortrag beim Kongress BW" width="695" height="521" /><p id="caption-attachment-4248" class="wp-caption-text">Handlungsfeld Bioökonomie, Vortrag beim Kongress BW</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Technologien sind da, überzeugend und zukunftssattelfest</h3>
<p>Interessant auch das Plenum Handlungsfeld Bioökonomie der <a href="https://www.m-r-n.com" target="_blank" rel="noopener">Metropolregion Rhein-Neckar</a> und der <a href="https://trk.de/" target="_blank" rel="noopener">Technologie Region Karlsruhe</a>, die sich das Matching von regionalen Akteuren auf die Brust geschrieben haben und die Projektanbahnung unterstützen. Beide Regionen haben sich zusammengeshclossen, um Informationen und Kommunikation zu relevanten Entwicklungen nach außen zu befördern und die Umsetzung voranzubringen. Einblicke in die Umsetzung erhielt das Publikum durch Dr. Joachim Schulze, Geschäftsführer der <a href="https://bio.consulting/" target="_blank" rel="noopener">Bio-Consulting GmbH.</a> Als Chemiker kenne er viele Hürden bei der Realisierung bioökonomischer Projekte und nannte auch ein paar gescheiterte Vorhaben – auch Lessions learned bringt voran. Gleichzeitig konnte er aber viele spannende, erfolgreiche Umsetzungen hervorheben, die zu enormen Reduktion ehemals CO2-intensiver chemischer Produkte führen. Eines seiner Herzensthemen, das auch viele junge Menschen beschäftigt: Die Reduktion bzw. Ersatz von Fleischprodukten. Denn 70 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland dient der Nutztierhaltung oder Erzeugung von Futtermitteln. Es ist bekannt: Fleisch erzeugt rund zehnmal mehr Treibhausgase als Gemüse und liefert dabei erheblich weniger Energie.</p>
<p>Die Aussteller auf dem Kongress zeigten angegangene sowie umgesetzte Lösungen in Hinblick auf Klimaneutralität, ob beim Bau, Wärme- oder Energiemanagement bis hin zu individuellen Produktn.</p>
<p>Fakt ist: Technologien sind da, überzeugend und zukunftssattelfest – „zukunftsausgerichtet“ lasse ich, es klingt nach „ja, irgendwann“, „wird mal jemand machen“. Es geht um die Umsetzung. Jetzt. Beeindruckend auf diesem Kongress: Es zählen keine Partikularinteressen, der Fokus liegt auf dem großen Ganzen: eine umwelt- und klimaschonende Welt. Ressourcenschonend und -wiederverwertend. Und: Die meisten vorhandenen Lösungen zahlen sich jetzt bereits aus, werden immer günstiger und machen uns unabhängiger von prekären Verhältnissen. Klimaschutz ist aktive Wirtschaftspolitik, wie auch Umweltministerin Thekla Walker die Rolle innovativer GreenTech Lösungen auf den Punkt brachte.</p>
<p>Was mir persönlich noch fehlte: mehr Ansätze zur Förderung der Biodiversität. Was aber den Rahmen diesen Themenkongresses sprengen würde. In einigen Ansätzen, vor allem denen der Start-ups, fließt der Aspekt Biodiversität mit ein. Unter dem Strich ist klar: Schaffen wir gesündere Lebensumstände, können sich auch einige Arten wieder ansiedeln – jedoch müssen wir schnell handeln, um Irreversibilität zu vermeiden (Stichwort Kippunkte). Investieren wir jetzt!</p>
<p>Weitere Informationen zu Kongress BW: <a href="https://www.kongress-bw.de/de">https://www.kongress-bw.de/de</a></p>
<p>Ebenfalls interessant:</p>
<p><a href="https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/die-stadt-als-reallabor-fuer-einen-biooekonomischen-zukunftsfaehigen-wirtschaftsraum" target="_blank" rel="noopener">Die Stadt als Transformationsmodell / Reallabor</a></p>
<p><a href="https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/nach-oben-gedacht-vertical-farming-zur-kontinuierlichen-produktion-weiterentwickelt">Vertical Farming zur kontinuierlichen Produktion weiterentwickelt</a></p>
<p><a href="https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/landwirtschaft-50-mit-agri-photovoltaik-und-pflanzenkohle-gegen-die-klimakrise">Pflanzenkohle und Agri-Photovoltaik</a></p>
<p><a href="https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/mit-ki-zur-treibhausgasreduktion-fuer-abwasserbetriebe">Mit KI zur Treibhausgasreduktion für Abwasserbetriebe</a></p>
<p><a href="https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/co2-aus-der-luft-als-rohstoff-fuer-chemikalien">CO2 aus der Luft als Rohstoff für Chemikalien</a></p>
<p><a href="https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/outdoor-ausruestung-aus-cellulose-rizinusoel-und-kaffeesatz-funktionell-und-langlebig">VAUDE: Outdoor-Ausrüstung aus biobasierten Substanzen und weitere Ansätze</a></p>
<p><a href="https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/recycling-der-zukunft-markiertes-plastik-als-kreislaufprodukt">Recycling der Zukunft – markiertes Plastik als Kreislaufprodukt</a></p>
<p><a href="https://redaktion-text-idee.de/klima-wissen-was-ist-basis-zum-effektiven-handeln/" target="_blank" rel="noopener">Klima: Wissen, was ist – stablies Mindset statt Radikalismus</a></p>
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		<item>
		<title>Data Science in Medizin und Biotechnologie</title>
		<link>https://redaktion-text-idee.de/data-science-medizin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone_Giesler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2020 17:15:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Life Sciences / Medizin-, Biotech]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dem Coronavirus durch Stammbaum- bzw. Sequenzanalyse auflauern? Therapien entwickeln durch detailgenaue Auflösung beteiligter Strukturen? Data Science, Simulation und Hochleistungsrechnen für Biotechnologie und Medizin kann aber noch viel mehr. Bild (Virtual-Reality-Technologie): ©HLRS Die Biotechnologie ist eine multidisziplinäre Wissenschaft, die Naturwissenschaften mit Ingenieurswissenschaften, wie Verfahrenstechnik und Materialwissenschaften, verbindet. Und das, seit man sie zu mehr als nur  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://redaktion-text-idee.de/data-science-medizin/">Data Science in Medizin und Biotechnologie</a> erschien zuerst auf <a href="https://redaktion-text-idee.de">Redaktion Text Idee</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dem Coronavirus durch Stammbaum- bzw. Sequenzanalyse auflauern? Therapien entwickeln durch detailgenaue Auflösung beteiligter Strukturen? Data Science, Simulation und Hochleistungsrechnen für Biotechnologie und Medizin kann aber noch viel mehr.</strong></p>
<p><span style="color: #808080;">Bild (Virtual-Reality-Technologie): ©HLRS</span></p>
<p>Die Biotechnologie ist eine multidisziplinäre Wissenschaft, die Naturwissenschaften mit Ingenieurswissenschaften, wie Verfahrenstechnik und Materialwissenschaften, verbindet. Und das, seit man sie zu mehr als nur Bierbrauen nutzt. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts hat die moderne Biotechnologie gentechnische und molekularbiologische Erkenntnisse und Methoden im Portfolio. Die Errungenschaften daraus? Nichts, worüber wir uns Gedanken machen, sie begleiten uns unmerklich jeden Tag: Grundchemikalien, Pflanzensorten, Diagnosemethoden, Biosensoren und pharmazeutische Wirkstoffe. Ist der Anwendungsbereich Medizin, spricht man von <a href="https://redaktion-text-idee.de/wp-content/uploads/2020/06/Brockhaus_Rote-Biotechnologie.pdf">Roter Biotechnologie</a>. Und dieser Bereich ist brandaktuell, mit einer prekären Lizenz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Dem Infektionsgeschehen auf der Spur – 007 allein reicht nicht</strong></h3>
<p>Überall werden verschiedenste Methoden angewandt, um dem neuen Coronavirus aufzulauern und COVID-19 zu bekämpfen. Mr. Bond, übernehmen Sie. Angefangen von Stammbaumanalysen, die Aufschluss über Aufkommen und Verbreitung von SARS-CoV-2 geben und anhand von Sequenzdaten Mutationen aufdecken, über strukturelle Darstellung der Virusandockflächen bis hin zur Entwicklung von möglichen Medikamenten und Impfstoffen. All dem liegen Daten zugrunde. Riesige Datenmengen. Und hier kommt eine neue Wissenschaft ins Spiel: Data Science und Computer Aided Drug Design (CADD), Errungenschaften werden auch In-Silico-Innovationen genannt. Denn die Lizenz zum Töten ist das eine. Doch selbst Bond wird an seine Grenzen kommen, sobald er seine Feinde errechnen muss. Aufgrund dieser rasanten Zunahme von semi- und unstrukturierten Daten verschwimmen die Grenzen der Biotechnologie-Industrie und IT zusehends.</p>
<p>Beim Infektionsgeschehen durch das neue Coronavirus-Pandemie ist die Analyse der komplexen Vorgänge des Entfaltungsprozesses bei Eindringen in die Wirtszelle ein Brennpunkt. Die detailgenaue Darstellung der einzelnen Strukturen, z. B. durch Kryoelektronenmikroskopie in Verbindung mit bildgebenden Technologien, erzeugen riesige Datenmenge. Diese können als Grundlagen für verschiedene Modellrechnungen zu Schlüsselstrukturen dienen. So können passgenaue Strukturmodelle als Medikamentendesign entwickelt werden, ob es um die Blockade der Erreger-Eintrittsstelle oder von Enzymen und weiteren Co-Faktoren geht.</p>
<p>In der aktuellen Corona-Pandemie kann Data Science mit Big Data und Smart Data, Simulationen und Hochleistungsrechnen (High Performance Computing) nicht nur auf Molekülebene helfen, sondern auch bei der Erkennung von Infektionsmuster. Welche Möglichkeiten sich hier bieten, ist im Artikel „<a href="https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/mit-hoechstleistungsrechnen-und-data-analytics-gegen-das-coronavirus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mit Höchstleistungsrechnen und Data Analytics gegen das Coronavirus</a>“ über das Technologieberatungs-Unternehmen <a href="https://www.sicos-bw.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SICOS BW</a> beschrieben. Ziel des Dienstleisters ist, KMUs, Instituten und Softwareherstellern den Zugang zu Höchstleistungsrechnen und Data Analytics zu erleichtern. Durch seinen universitären Partner, dem Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS), stellt das Unternehmen Analytics-Kompetenz und Infrastruktur zur Verfügung. Unter Nutzung von HAWK, dem Flaggschiff unter den Supercomputern des HLRS und Europas schnellsten Rechner mit 26 Petaflops. Er ermöglicht in Verbindung mit anderen Plattformen für Hochleistungsdatenanalyse und künstlicher Intelligenz die Unterstützung neuartiger Arbeitsabläufe, Simulation, Datenerzeugung sowie -analyse und kombiniert dies mit Deep Learning.</p>
<div id="attachment_2353" style="width: 463px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2353" class="size-full wp-image-2353" src="https://redaktion-text-idee.de/wp-content/uploads/2020/06/HAWK-Supercomputer-©HLRS.jpg" alt="Hawk Supercomputer, Data Science ©HLRS" width="453" height="293" srcset="https://redaktion-text-idee.de/wp-content/uploads/2020/06/HAWK-Supercomputer-©HLRS-200x129.jpg 200w, https://redaktion-text-idee.de/wp-content/uploads/2020/06/HAWK-Supercomputer-©HLRS-300x194.jpg 300w, https://redaktion-text-idee.de/wp-content/uploads/2020/06/HAWK-Supercomputer-©HLRS-400x259.jpg 400w, https://redaktion-text-idee.de/wp-content/uploads/2020/06/HAWK-Supercomputer-©HLRS.jpg 453w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /><p id="caption-attachment-2353" class="wp-caption-text"><span style="color: #808080;">Hawk Supercomputer, Data Science (©HLRS)</span></p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Treffsicherheit erhöhen</strong></h3>
<p>In den letzten Jahren hat eine geringere Anzahl neuer chemischer Wirkstoffe bei der Medikamentenentwicklung zu wachsender Besorgnis geführt. Die Gründe? Zum einen kann dies an hinkender finanzieller Unterstützung bei der Grundlagenforschung liegen. Zum anderen auch daran, dass die angewandten Wissenschaften mit den Fortschritten der Grundlagenwissenschaften nicht immer Schritt halten können. Gerade hier ist der Einsatz alternativer Instrumente erforderlich, um schneller, sicherer und kostengünstiger Antworten zur Wirksamkeit und Sicherheit von Arzneimitteln und Therapien zu erhalten. Computer Aided Drug Design und Data Analytics sind solche Werkzeuge, die in allen Phasen der Arzneimittelentwicklung, von der präklinischen Entdeckung bis zur späten klinischen Entwicklung, entscheidend unterstützen können. Gerade die umfassende Datenanalyse ermöglicht es, nur ein potentes Leitmoleküls spezifisch und schnell auszuwählen und so die späten klinischen Misserfolge zu verhindern. Zudem lassen sich dadurch die Kosten erheblich reduzieren.</p>
<p>Das ist auch ein wichtiger Aspekt für die Personalisierte Medizin. Viele generalisierte Therapien, wie z. B. allgemein verfügbare Krebstherapien, können noch immer bei vielen Patienten nicht greifen und sind oft nicht zielgerichtet. Zudem verschlingen sie viel Geld. Durch Data Analytics und KI kann die Diagnostik viel genauer und die Therapie entsprechend treffsicherer werden. Ärzte, die mühevoll einzelne Bilddaten auswerten, werden durch automatisierte Systeme unterstützt, z. B. um die für die Krebsimmuntherapie relevanten Rezeptoren genauer zu identifizieren. Künftig können hier künstlich intelligente Systeme unterstützen, die mit jedem analysierten Röntgen-, MRT- oder CT-Bild mehr Informationen erhalten, Muster erkennen und Verknüpfungen herstellen. Somit kann die Fehlinterpretation bei der Diagnose durch die Masse an genauen Daten gesenkt und die jeweilige anschließende Behandlung zielgenauer werden. Systeme aus Künstlicher Intelligenz können zudem Gesundheitsdaten nach Auffälligkeiten und Korrelationen durchsuchen.</p>
<p>Schlüsseltechnologien aus der Informationstechnologie ermöglichen vieles. Die Revolution der Diagnostik hat durch die immer schnellere und kostengünstigere Analyse des menschlichen Erbguts schon lange begonnen. Hat die Entschlüsselung des ersten Genoms um die Jahrtausendwende noch 15 Jahre gedauert und mehr als drei Milliarden Dollar verschlungen, dauert das Verfahren heute rund einen Tag und kostet ein paar Tausend Euro. Entscheidend ist, welche Chancen man nutzt und wie schnell. Sag niemals nie, wäre Mr. Bonds Antwort.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #003366;"><u><strong>Passend zum Thema:</strong> </u></span></p>
<p>Artikel über CureVac, das mit seinem SARS-CoV-2 Impfstoffkandidaten am 17. Juni in die klinische Phase 1 gestartet ist:<br />
<a href="https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/curevac-als-pionier-der-mrna-technologie-was-steckt-hinter-dem-neuartigen-covid-19-impfstoff" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CureVac als Pionier der mRNA-Technologie – Was steckt hinter dem neuartigen COVID-19-Impfstoff?</a></p>
<p>Welche Möglichkeiten liegen in Künstlicher Intelligenz (KI) und Big Data versteckt und welche Hürden gibt es?<br />
<a href="https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/innovationsmanagement-in-life-sciences-inova-de-liefert-einblicke" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Innovationsmanagement in Life Sciences – Inova DE liefert Einblicke</a></p>
<p><a href="https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/mit-hoechstleistungsrechnen-und-data-analytics-gegen-das-coronavirus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mit Höchstleistungsrechnen und Data Analytics gegen das Coronavirus</a></p>
<p><a href="https://redaktion-text-idee.de/schwerelosigkeit-kann-forschung-im-weltall-die-medizin-revolutionieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schwerelosigkeit – Kann Forschung im Weltall die Medizin revolutionieren?</a></p>
<p><a href="https://redaktion-text-idee.de/medizintechnik-innovationen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medizintechnik-Innovationen und Personalisierte Medizin</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://redaktion-text-idee.de/data-science-medizin/">Data Science in Medizin und Biotechnologie</a> erschien zuerst auf <a href="https://redaktion-text-idee.de">Redaktion Text Idee</a>.</p>
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		<item>
		<title>Medizintechnik-Innovationen</title>
		<link>https://redaktion-text-idee.de/medizintechnik-innovationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone_Giesler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2020 19:57:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Life Sciences / Medizin-, Biotech]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaftsvernetzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Daten im steigenden Maßstab sind viele konfrontiert. Dass aber die Gesundheitsbranche durch ein gutes Daten-Management viel stärker revolutioniert werden kann, ist noch nicht überall durchgedrungen. Dabei gibt es vielversprechende Medizintechnik-Innovationen, die darauf aufbauen.   Welche Möglichkeiten ergeben sich durch bildgebende Verfahren und Big Data? Vergleichbar mit der Entdeckung des Penicillins erlebt die Medizin durch  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://redaktion-text-idee.de/medizintechnik-innovationen/">Medizintechnik-Innovationen</a> erschien zuerst auf <a href="https://redaktion-text-idee.de">Redaktion Text Idee</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Daten im steigenden Maßstab sind viele konfrontiert. Dass aber die Gesundheitsbranche durch ein gutes Daten-Management viel stärker revolutioniert werden kann, ist noch nicht überall durchgedrungen. Dabei gibt es vielversprechende Medizintechnik-Innovationen, die darauf aufbauen.</p>
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<h3>Welche Möglichkeiten ergeben sich durch bildgebende Verfahren und Big Data?</h3>
<p>Vergleichbar mit der Entdeckung des Penicillins erlebt die Medizin durch Digitalisierung, Big Data und KI eine neue Ära. Drei Attribute – drei Bereiche: Da ist zum einem das Monitoring, etwa durch Wearables wie Smartwatches, die signifikante Abweichungen bei essenziellen Körperdaten rückmelden. Krankheiten können so im Frühstadium erkannt und entsprechend behandelt werden.</p>
<p>Die Diagnostik als zweites Feld kann durch künstlich intelligente Systeme mit jedem analysierten Bild aus bildgebenden Verfahren klüger werden. In rasanter Geschwindigkeit können Daten und Krankenakten mit einer riesigen Menge Informationen äußerst genau verglichen werden. Wie eine effiziente Automatisierung und Prozessoptimierung zum Beispiel auch im OP-Saal für eine zielgerichtete Therapie aussehen kann, ist im Blog <a href="https://redaktion-text-idee.de/operationssaal-der-zukunft/">Operationssaal der Zukunft</a> beschrieben.</p>
<p>Und drittens haben Big Data und Künstliche Intelligenz das Potenzial, schneller und genauer nach neuen Substanzen, Arzneimitteln und Therapien zu suchen. Bisher werden unzählige Analysen aus Molekülkombinationen, Tierversuche und klinische Studien auf Wirksamkeit durchgeführt. A long way – bis schließlich ein neues Medikament entsteht, oder auch durchfällt. Ein milliardenschweres Pokerspiel. Durch computergestützte Prognoseverfahren, die auf einen riesigen Pool an Forschungsdaten zugreifen, könnte dies effizienter und gewinnbringender verlaufen.</p>
<p>Ein aktuelles Beispiel liefert die Corona-Krise: Am 22. März legten Wissenschaftler dem Verteidigungsministerium und dem Bundeskanzleramt eine Studie vor. Das Strategiepapier mit dem Titel „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“ beschreibt, dass längerfristig auch der Einsatz von Big Data unumgänglich sei.</p>
<p><a href="https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/mit-hoechstleistungsrechnen-und-data-analytics-gegen-das-coronavirus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Big Data und Hochleistungsrechnen</a> sind bei Entwicklungen neuer Therapien und auch, wie uns aktuell aufgezeigt wird, Eindämmung von Pandemien essenziell, um schnelle, sichere und kostengünstige Antworten finden zu können. Viele Daten fließen dabei ein, ob es um die detailgenaue Analyse zu Mechanismen geht, die das Eindringen und Replizieren von Erregern erleichtern, oder um Mustererkennung von Infektionsketten.</p>
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<h3>Medizintechnik-Innovationen: Reglementierungen und Datenschutz</h3>
<p>Der intensive Austausch innerhalb Fachkreise im Gesundheitssektor ist essenziell, um weiterführend Regelungen mit der Gesetzgebung und Krankenkassen zu ermöglichen und so die Erstattung besser an die Lebensqualität anzupassen. Um den Blick auf den Patienten und sein Wohlergehen zu richten, anstatt auf abstrakte Reglementierungen und Verfahren (wie z. B. generaliserte Krebstherapien), rückt die Personalisierte Medizin immer stärker in den Fokus. In einigen Datenanalysen konnte bereits nachgewiesen werden, dass maßgeschneiderte, individuelle Therapien besser wirken und so auf Dauer Kosten sparen.</p>
<p>Ein wichtiger Ansatzpunkt wäre, Reglementierungen im Life-Science-Bereich europaweit anzugleichen. Das gilt sowohl für den Medizintechnik-Bereich als auch für Entwicklung von neuen Molekülsubstanzen für die medikamentöse und Impfstoff-Therapie. Gerade bei schnell aufkommenden Epidemien oder Pandemien, z. B. der<a href="https://redaktion-text-idee.de/coronavirus-impfstoffe-und-medikamente/"> Corona-Pandemie</a>, ist eine zielgreichtete Vorgehensweise entscheidend. Dazu sind auch Abkürzung von Zulassungsverfahren eine Beachtung wert. Das schließt auch verstärkte Wissenschaftsvernetzung und Datenaustausch für einen guten Gesundheitszustand in der Bevölkerungen ein.</p>
<p>Datenschutz ist ein großes und wichtiges Thema. Allerdings ist das Konzept gerade in den Life Sciences nicht ausgereift. Reglementierungen bergen die Gefahr, nicht förderlich für innovative Entwicklungen zu sein. Viele Wissenschaftler fürchten eine Zensur oder haben Angst vor nicht absehbaren Konsequenzen. Hier wäre es wichtig, Reglementierungen praxisnah anzupassen und den offenen Austausch zwischen Politik und Wissenschaft zu fördern. Dabei geht es nicht zwingend um wissenschaftlich-technischen Hintergründe im Detail, sondern um Zusammenhänge und Auswirkungen der verschiedenen Ansätze.<br />
Digitale Sicherheit verläuft auf mehreren Ebenen, oberste Priorität hat dabei die Infrastruktursicherheit.</p>
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<h3>Wie sieht ein gutes Management aus? Und was sind die Hürden zu Medizintechnik-Innovationen?</h3>
<p>Die Frage, wie man ein Life Sciences-Produkt auf den Markt bringt, beschäftigt viele Wissenschaftler. Dazu hat Dr. Vitor Viera der INOVA GmbH in einem Interview Aufschluss gegeben. Er kennt die fünf entscheidenden Schritte genau:</p>
<ul>
<li>Problemlösung aus Patientensicht,</li>
<li>Finanzierung,</li>
<li>Bildung eines interdisziplinären Teams,</li>
<li>Berücksichtigung der Gesetzeslage bei der Ausarbeitung des Business-Models sowie</li>
<li>Unterstützung durch Förder- und Accelerator-Programmen sowie Marktkenner.</li>
</ul>
<p>Im Gespräch mit dem Geschäftsführer des Dienstleisters für Innovationsmanagement und Softwareentwicklung in Heidelberg ließen sich Einblicke in das Thema Innovationsmanagement in der Gesundheitsindustrie gewinnen – von Chancen, Hemmnissen und riesigen Wachstumspotenzialen: <a href="https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/innovationsmanagement-in-life-sciences-inova-de-liefert-einblicke" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Innovationsmanagement in Life Sciences – Inova DE liefert Einblicke</a></p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Passend zum Thema:</span></strong></p>
<p>COVID-19-Impfstoffentwicklung: <a href="https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/curevac-als-pionier-der-mrna-technologie-was-steckt-hinter-dem-neuartigen-covid-19-impfstoff" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CureVac als Pionier der mRNA-Technologie – Was steckt hinter dem neuartigen COVID-19-Impfstoff?</a></p>
<p><a href="https://redaktion-text-idee.de/data-science-medizin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Data Science in Medizin und Biotechnologie</a></p>
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		<title>Operationssaal der Zukunft: effiziente Diagnose und Therapie</title>
		<link>https://redaktion-text-idee.de/operationssaal-der-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone_Giesler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2020 08:52:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Life Sciences / Medizin-, Biotech]]></category>
		<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Big data]]></category>
		<category><![CDATA[Computergestützte Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Datenverarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Operationssaal 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[personalisierte Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
		<category><![CDATA[Tumortherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Operationssaal der Zukunft – wie kann dieser aussehen? In einem One-Stop-Shop lassen sich schonende Verfahren zu Diagnose und Therapie durchführen. Dabei soll der Patient immer eine zuverlässige Behandlung erfahren. Operationssaal der Zukunft – alles vernetzt Fortschritte im Bereich Internet of Things, Automatisierung sowie Datenverarbeitung beeinflussen uns im kollektiven Maßstab. Der Nutzen, der daraus gezogen  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p>Operationssaal der Zukunft – wie kann dieser aussehen? In einem One-Stop-Shop lassen sich schonende Verfahren zu Diagnose und Therapie durchführen. Dabei soll der Patient immer eine zuverlässige Behandlung erfahren.</p>
<h3>Operationssaal der Zukunft – alles vernetzt</h3>
<p>Fortschritte im Bereich Internet of Things, Automatisierung sowie Datenverarbeitung beeinflussen uns im kollektiven Maßstab. Der Nutzen, der daraus gezogen werdn kann, findet auch im Operationssaal Einzug, im Operationssaal 4.0. Dabei führen vernetzte hochtechnologische Systeme zu zuverlässigeren und schonenderen medizinischen Diagnose- und Behandlungsverfahren.</p>
<p>Ein Beispiel, wie so ein Operationssaal 4.0 aussehen kann, ist im Artikel <a href="https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/op-raum-der-zukunft-minimalinvasive-und-zukunftsorientierte-interventionstechniken" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OP-Raum der Zukunft</a> beschrieben. Für eine innovative Tumortherapie wird die Chirurgie dabei computer- und robotergestützt. Es geht um klinische Prozessmanagement-Systeme, die effizient aufgebaut werden. Sie alle stellen sicher, dass der komplette Ablauf als sogenannter One-Stop-Shop etabliert wird: von Patientenaufnahme, Diagnostik bis hin zur individuell angepassten Therapiemaßnahme. Dadurch sollen eine umfassende Behandlung und zeitnahe Entlassung des Patienten gewährleistet werden.</p>
<h3></h3>
<h3>Automatisierte Prozesse für Diagnostik und Therapie</h3>
<p>Möglich wird dies durch automatisierte Prozesssteuerung. Das beginnt mit elektronischer Erfassung der Patientenakte und schließt Behandlungsschritte an, wie etwa hochspezifische Bildgebung und automatisierte Biopsie. Direkt anschließend erfolgt die Analyse der Probe sowie die Berechnung der individuellen minimal-invasiven Therapiemaßnahme durch ein Expertensystem. Darauf aufbauend wird die minimal-invasiv Operation durchgeführt.</p>
<p>Grundlage dafür bildet die enge Vernetzung von Wissenschaftlern und Fachkräften aus mehreren Disziplinen aus Medizin, Ingenieurswissenschaften, Informatik und Betriebswirtschaft. Auch Zulassungsverfahren sind zu bewerkstelligen. Chancen und Hürden bei der Entwicklung neuer Technologien und Prozesse sind auch im Artikel <a href="https://redaktion-text-idee.de/medizintechnik-innovationen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medizintechnik-Innovationen und Personalisierte Medizin </a>beschrieben.</p>
<p>Das Beispiel Forschungscampus „<a href="http://www.m2olie.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mannheim Molecular Intervention Environment (M²OLIE)</a>“ zeigt, wie innovative Technologien für Diagnostik und direkt anschließende therapeutische Interventionen entwickelt werden: vom Labormaßstab bis zur Realisierung von Prototypen für die klinische Prüfung. Dabei kommen minimalinvasive Instrumente, medizinische Roboter, computergesteuerte Therapiesysteme bis hin zu Implantaten zum Einsatz. M²OLI gehört zu den aktuell neun geförderten Forschungsprojekten, die im Rahmen des Wettbewerbs „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ am durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgezeichnet wurden.</p>
<p>Das Leitziel von M²OLIE ist, durch verbesserte individualisierte Therapiemethoden das Überleben auf Jahre zu verlängern. Damit will die Forschergruppe der aktuell verwendeten systemischen Therapie, die bei oligometastasierten Patienten in der Regel palliativ ist, entgegentreten. Der Hintergrund: Metastasen unterschieden sich molekularbiologisch vom Primärtumor, zudem erfährt der Tumor meist eine Heterogenität. Deshalb ist eine spezifische Therapie nötig: jeweils für den Primärtumor und jede Metastase. Es liegt auf der Hand: Eine Tumorbehandlung ist komplex. Eine effiziente Automatisierung und Prozessoptimierung kann für die Therapie von entscheidender Bedeutung sein.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Digitalisierung in der Landwirtschaft</title>
		<link>https://redaktion-text-idee.de/digitalisierung-in-der-landwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone_Giesler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2018 14:28:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie / Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Farming]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Precision Farming]]></category>
		<category><![CDATA[Sensor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Digitalisierung in der Landwirtschaft ist Chance und Herausforderung gleichzeitig. Acker und Hof sind digital und vernetzt, Landwirte sind plötzlich Datenmanager. Doch lässt sich dieser Wandel überall ökologisch und gewinnbringend nutzen?   Tagtäglich rauschen heute jede Sekunde mehr Daten über den digitalen Highway als zu Beginn des Jahrhunderts im globalen Netz insgesamt gespeichert war. Die  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://redaktion-text-idee.de/digitalisierung-in-der-landwirtschaft/">Digitalisierung in der Landwirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://redaktion-text-idee.de">Redaktion Text Idee</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Digitalisierung in der Landwirtschaft ist Chance und Herausforderung gleichzeitig. Acker und Hof sind digital und vernetzt, Landwirte sind plötzlich Datenmanager. Doch lässt sich dieser Wandel überall ökologisch und gewinnbringend nutzen?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tagtäglich rauschen heute jede Sekunde mehr Daten über den digitalen Highway als zu Beginn des Jahrhunderts im globalen Netz insgesamt gespeichert war. Die Erde ist in Bewegung. Um nicht abgehängt zu werden, muss auch die Branche Landwirtschaft mit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Digitalisierung in der Landwirtschaft: Welche Chancen ergeben sich?</h3>
<p>Gerade auch in der Landwirtschaft spielen digital gesteuerte Prozesse eine große Rolle. Denn parallel zur Sicherstellung der Ernährung einer steigenden Weltbevölkerung ist nachhaltiges Wirtschaften gefordert. Die Landwirtschaft muss einer Verarmung des Bodens ebenso entgegensteuern wie einem übermäßigen Einsatz von umweltschädigenden Spritzmitteln. Doch wie lässt sich diese Lenkungswirkung erzielen?</p>
<p>Ein sparsamer Einsatz von Schädlingsbekämpfungs- und Düngemitteln ist durch Präzisionslandwirtschaft möglich. Dazu werden die Einsatzmenge an Spritzmitteln, zugeschnitten auf entsprechende Areale oder sogar auf eine Einzelpflanze, spezifisch berechnet und gezielt. Somit lassen sich Übersäuerung des Bodens, Pflanzenschädigung und Grundwasserbelastung reduzieren.</p>
<p>Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ist eine Versorgung der Landwirte mit Ackerschlagkarten und Sensoren Grundvoraussetzung. Denn erst so lassen sich die Bedingungen der Faktoren, wie Bodenfeuchtigkeit und -fruchtbarkeit, ermitteln. Daraufhin lassen sich gezielt Maßnahmen berechnen. Unterstützend für Bodenbearbeitungs- und Ernteverfahren wirkt der Einsatz von Drohnen, Apps und Datenmanagementsysteme. So lassen sich nicht nur Pflanzen effizienter versorgen, sondern auch Saatgut gezielt und reduziert einsetzen. Zudem bietet sich landwirtschaftlichen Betrieben die Möglichkeit, komplexe Prozessabläufe gemeinschaftlich zu organisieren und in Echtzeit überwachen.</p>
<p>Durch GPS-Steuerung, verbunden mit geeigneten Computerprogrammen, lässt sich so für den Traktor und selbstfahrende Erntefahrzeuge der Fahrweg effizient angepassen. Zusatzschleifen und Überlappungen werden vermieden und Treibstoff eingespart.</p>
<p>Auch im Kuhstall machen Daten nicht halt: Futterroboter, Messinstrumentation zu Milchinhaltsstoff- und Gesundheitsdaten können – neben Arbeitserleichterung – einen wesentlichen Beitrag zum Tierwohl leisten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Landwirtschaft 4.0 – Herausforderungen</h3>
<p>Wo so viel Licht ist, ist natürlich auch Schatten: Klar ist: Eine flächendeckende Netzabdeckung muss für solch eine Präzisionslandwirtschaft (Precision Farming) vorhanden sein. Hier gibt es noch viele Lücken, die digitale Infrastruktur muss durch Ausbau des Breitband-Mobilfunks noch einen Schub nach vorne erfahren.</p>
<p>Um dem Anspruch einer ökologisch optimierten Nahrungsmittelversorgung gerecht zu werden, ist eine Versorgung der Landwirte mit Ackerschlagkarten und Sensoren Grundvoraussetzung. Gerade kleinen Betriebe sind hier Grenzen gesetzt. Zudem kann eine kleinteilige Landwirtschaft viele solch automatisierter Systeme auf dem Acker nicht nutzen, diese spielen vorwiegend großlandwirtschaftlichen Betrieben zu.</p>
<p>Und das große Thema Datenschutz muss auch hier sichergestellt sein: Denn die Daten gehören nur dem Landwirt.</p>
<p>Das Themenfeld ist enorm, deshalb können sich auch für kleinere Betriebe Berater und Dienstleister anbieten, um angepasste Lösungen zu finden. Denn bei all den technologischen Entwicklung ist wichtig: Landwirtschaftliche Betriebe können in Abhängigkeit ihrer Größe entschieden, welche Daten und resultierende Methoden für sie wirtschaftlich und nachhaltig sinnvoll sind.</p>
<p>Eines ist dabei klar: Der Landwirt von heute ist nicht nur Ackerbau- und Wirtschaftsprofi, sondern auch Datenmanager.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Artikel zu diesem Thema auf BIOPRO:</p>
<p><a href="https://www.biooekonomie-bw.de/de/fachbeitrag/dossier/digitalisierung-in-der-landwirtschaft-vom-precision-farming-zum-farming-40/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalisierung in der Landwirtschaft – vom Precision Farming zum Farming 4.0</a></p>
<p><a href="https://www.biooekonomie-bw.de/de/fachbeitrag/aktuell/precision-farming-auf-den-digitalen-hightech-traktor-aufgesprungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Precision Farming – auf den digitalen Hightech-Traktor aufgesprungen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://redaktion-text-idee.de/digitalisierung-in-der-landwirtschaft/">Digitalisierung in der Landwirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://redaktion-text-idee.de">Redaktion Text Idee</a>.</p>
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